Diskussionsveranstaltung des RCDS Potsdam und der Konrad-Adenauer Stiftung Brandenburg fand trotz massiver Störungen statt

Joshua Acheampong: Meinungsfreiheit und politischer Diskurs sind Grundwerte unserer Demokratie

Am 13.Januar konnte eine Diskussionsveranstaltung an der Universität Potsdam zum Thema „Flüchtlingsland Deutschland – Neue Herausforderungen an Integration und Sicherheit“ aufgrund massiver Störungen erst mit einer dreiviertel Stunde Verspätung beginnen. Zu der Podiumsdiskussion hatten der Ring Christlich-Demokratischer Studenten Potsdam (RCDS) und die Konrad Adenauer Stiftung eingeladen. Der Vorsitzende des RCDS Potsdam, Joshua Acheampong, äußerte sich im Anschluss an die Veranstaltung enttäuscht über die ablehnende Einstellung der Störer:

„Die hohen Flüchtlingszahlen bringen gesellschaftliche Herausforderungen für Brandenburg und Deutschland mit sich, über die es sich zu reden lohnt. Schließlich sind Meinungsfreiheit und politischer Diskurs entscheidende Grundwerte unserer Demokratie.

Es ist enttäuschend, dass es junge Menschen gibt, die sich einer solchen Debatte verschließen und sogar andere daran hindern wollen. Wir haben den Störern der gestrigen Veranstaltung mehrfach angeboten sich an der Podiumsdiskussion zu beteiligen. Leider waren sie nicht an Inhalt, sondern nur an Krawall interessiert. Das zeugt in meinen Augen von fehlendem Demokratieverständnis und mangelndem Respekt gegenüber den 500 Gästen, die an der Diskussion interessiert waren.

Der RCDS wird auch in Zukunft an der Organisation solcher Veranstaltungen festhalten. Damit wird der Demokratie weitaus mehr geholfen, als mit Krawall und Randale oder gar gewalttätigen Ausschreitungen, wie sie Potsdam ebenfalls in dieser Woche hat erleben müssen. Den Störern der Veranstaltung sei gesagt: Ich bin weiterhin für jedes Gespräch offen. Egal wie oft ihr meine Hand ausschlagt, ich werde sie immer wieder zum Gespräch reichen, denn das ist mein Verständnis von Demokratie“

Foto-Copyright: Daniel Wäsch