„Schwarz gewählt“ – Ein Porträt der PNN über unser Vorstandsmitglied Joshua

Joshua Acheampong (Klaer)
Joshua Acheampong (Foto A. Klaer)

Seit sieben Jahren ist Joshua Acheampong Mitglied in der CDU, wird dort geschätzt und gilt als Hoffnungstalent. Sein Trumpf: Der 22-jährige Potsdamer stellt alte Feindbilder auf den Kopf.

Potsdam – Kontakt zu seinem ghanaischen Vater hat er keinen mehr. Dennoch hat er Joshua Acheampong geprägt, vor allem äußerlich. Seine Hautfarbe brachte ihm in der Vergangenheit Probleme ein – Rassismus in der Provinz Baden-Württembergs. Das Heimatdorf des 22-jährigen Potsdamers hat 1700 Einwohner, jeder kennt jeden. Im Kindergarten musste er Beschimpfungen über sich ergehen lassen. Freunde seiner deutschstämmigen Oma sagten: „Aus dem kann doch nichts werden.“ (…)

 

Den ganzen Artikel des Journalisten René Garzke könnt ihr weiter lesen unter:

http://www.pnn.de/potsdam/1134251/

oder

seite_9_pnn_2016-11-25-1_bericht-ueber-joshua_pnn

 

Wir freuen uns, neben Joshua auch viele weitere engagierte Mitglieder zu haben. Weiter so! Falls Ihr auch Interesse habt, Euch bei uns zu engagieren, schreibt uns einfach – wir melden uns zurück!

Diskussionsveranstaltung des RCDS Potsdam und der Konrad-Adenauer Stiftung Brandenburg fand trotz massiver Störungen statt

Joshua Acheampong: Meinungsfreiheit und politischer Diskurs sind Grundwerte unserer Demokratie

Am 13.Januar konnte eine Diskussionsveranstaltung an der Universität Potsdam zum Thema „Flüchtlingsland Deutschland – Neue Herausforderungen an Integration und Sicherheit“ aufgrund massiver Störungen erst mit einer dreiviertel Stunde Verspätung beginnen. Zu der Podiumsdiskussion hatten der Ring Christlich-Demokratischer Studenten Potsdam (RCDS) und die Konrad Adenauer Stiftung eingeladen. Der Vorsitzende des RCDS Potsdam, Joshua Acheampong, äußerte sich im Anschluss an die Veranstaltung enttäuscht über die ablehnende Einstellung der Störer:

„Die hohen Flüchtlingszahlen bringen gesellschaftliche Herausforderungen für Brandenburg und Deutschland mit sich, über die es sich zu reden lohnt. Schließlich sind Meinungsfreiheit und politischer Diskurs entscheidende Grundwerte unserer Demokratie.

Es ist enttäuschend, dass es junge Menschen gibt, die sich einer solchen Debatte verschließen und sogar andere daran hindern wollen. Wir haben den Störern der gestrigen Veranstaltung mehrfach angeboten sich an der Podiumsdiskussion zu beteiligen. Leider waren sie nicht an Inhalt, sondern nur an Krawall interessiert. Das zeugt in meinen Augen von fehlendem Demokratieverständnis und mangelndem Respekt gegenüber den 500 Gästen, die an der Diskussion interessiert waren.

Der RCDS wird auch in Zukunft an der Organisation solcher Veranstaltungen festhalten. Damit wird der Demokratie weitaus mehr geholfen, als mit Krawall und Randale oder gar gewalttätigen Ausschreitungen, wie sie Potsdam ebenfalls in dieser Woche hat erleben müssen. Den Störern der Veranstaltung sei gesagt: Ich bin weiterhin für jedes Gespräch offen. Egal wie oft ihr meine Hand ausschlagt, ich werde sie immer wieder zum Gespräch reichen, denn das ist mein Verständnis von Demokratie“

Foto-Copyright: Daniel Wäsch

Autor des Beitrages: Daniel Buth