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 GREMIENWAHLEN 2011
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PROJEKT ZUKUNFT: UNSER PROGRAMM!

Projekt Zukunft: Unser Programm!

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Verantwortungsvoller Umgang mit studentischen Geldern
Die Verschwendungspolitik des amtierenden AStAs muss aufhören. Der RCDS kritisiert sowohl die Vergabe von zinslosen Darlehen ohne klaren studentischen Bezug als auch die mangelnde Gewissenhaftigkeit im Umgang mit studentischen Geldern im Allgemeinen.

Eine Klausur pro Tag
Trotz großen Bemühungen seitens der Professoren und Ihrer Mitarbeiter, kommt es leider immer wieder zu mehreren Klausuren pro Tag. Es gab Fälle, in denen bis zu drei geschrieben werden mussten. Der RCDS wird sich in Zusammenarbeit mit den Fachschaftsräten dafür stark machen, dass es zu solchen Fällen nicht mehr kommen wird.

Studentische Mitbestimmung bei allen wichtigen Entscheidungen an der Uni
Demokratie lebt vom Mitmachen und Miteinander. Nur gemeinsam können wir etwas bewegen. Die Studierenden müssen allerdings ihre Mitbestimmung ernst nehmen und nicht produktives Arbeiten an Reformen verweigern, wie es in den letzten Jahren von einigen Hochschulgruppen vorgelebt wurde. Die Studierendenschaft verliert dadurch an Glaubwürdigkeit und damit mehr und mehr die Chance, Dinge zu beeinflussen.

Keine Überbelegung der Studiengänge
Das derzeitige Verhältnis von Studenten und Dozenten ist dem effektiven Studieren abträglich. Der RCDS Potsdam fordert daher, dass eine Überbelegung der Studiengänge – wie z.B. im WS 2008/2009 zu beobachten – in Zukunft ausgeschlossen wird.

Ausweitung, Verbesserung und Vereinfachung der Evaluierung von Lehrveranstaltungen
Lehrevaluierungen müssen Pflicht für alle Dozenten werden und für diese auch Konsequenzen haben. Das Lehrevalutionssystem PEP ist ein richtiger erster Schritt. Allerdings muss dessen Bekanntheit weiterhin unter den Studenten gefördert und die Handhabung deutlich vereinfacht werden, damit die Lehrveranstaltungen auch tatsächlich von der Evalution profitieren.

Mehr Arbeitsplätze in den Bibliotheken bzw. neues Arbeitsplatzkonzept
In der Vergangenheit hat sich der RCDS Potsdam dafür stark gemacht, dass es in den Bibliotheken mehr Steckdosen für die unproblematische Nutzung von Laptops gibt. Nun ist es an der Zeit ein neues Arbeitsplatzkonzept zu erstellen. Es ist nach Sicht des RCDS Potsdam durchaus möglich ohne große Veränderungen die Zahl der Arbeitsplätze zu vermehren (Standort Griebnitzsee). Dazu gehört vor allem der wieder uneingeschränkte Zugang zum oberen Teil der Bibliothek (oberhalb des Empfangs) für die Studenten. Entweder in Form von normalen Arbeitsplätzen oder in Form von Besprechungs-/ Seminarrräumen. Alternativ könnte man auch den Computerraum ganz von hinten nach oben vorlegen. Somit würde man im hinteren Bereich viele neue Arbeitsplätze schaffen. Man sollte ggf. auch darüber nachdenken, ob es für die UN-Charta-Sammlung nicht einen anderen Ort gibt, um weitere Arbeitsplätze zu schaffen.

Funktionstüchtige Computer und Kopierer in der Bibliothek sowie wenigstens einen Drucker
Gerade in diesem laufenden Semester ist es immer wieder zu erheblichen Problemen mit den Computern in der Bibliothek gekommen. Dadurch wird die Arbeit der Studenten, gerade in der Hausarbeitenzeit, nicht unerheblich eingeschränkt. Dies muss ein Ende haben. Darüber hinaus sollte zumindest angedacht werden, einen Drucker für den Computerraum in der Bibliothek anzuschaffen. Ferner muss gewährleistet sein, dass die Kopierer in den Bibliotheken auch wirklich funktionsfähig und nicht ständig defekt sind.

Puck-Aufladestation für die Bibliothek
Es kommt immer wieder vor, dass man in der Bibliothek kopiert und auf einmal ist das Guthaben aufgebraucht. Die nächste Puck-Aufladestation befindet sich im Haus 1 im Foyer vor der Mensa und im Haus 1 im Bereich des Atriums. Um sich diese Wege zu ersparen, will sich der RCDS dafür stark machen, dass die Bibliothek eine eigene Puck-Aufladestation erhält.

Weitere Verbesserung der Bibliotheksöffnungszeiten
Vor gar nicht all zu langer Zeit wurden die Bibliotheksöffnungszeiten erheblich verbessert. Es geht aber noch besser. Viele Studenten müssen auch Wochenende an ihren Hausarbeiten, Exzerpten, Essays und Seminararbeiten arbeiten, weil es ihnen teilweise in der Woche – bedingt durch andere Vorlesungen und Nebenjobs – nur eingeschränkt möglich ist die Bibliothek aufzusuchen. Daher fordern wir Sonntagsöffnungszeiten, wie an der FU-Berlin, von 12 bis 19 Uhr.

Ungenügende Lehrbuchsammlung
Die Mehrheit der Studierenden ist auf die Lehrbuchsammlung aus finanziellen Gründen angewiesen. Gute Lehrbücher sind nach wie vor teuer. Das kopieren ganzer Bücher aus dem Präsenzbestand, mangels teilweise nicht einmal ausreichend vorhandener Lehrbücher, ist ein nicht hinzunehmender Zustand. Daher fordert der RCDS Potsdam eine Verbesserung des Lehrbuchbestandes.

Einheitliche und transparente Regelung der Einschreibeverfahren für Lehrveranstaltungen
Der RCDS Potsdam ist für die Ausweitung des elektronischen Einschreibeverfahrens (PULS). Dadurch wird das Einschreiben in vielen Bereichen vereinfacht und effektiver gemacht. Es müssen ferner einheitliche, verbindliche und transparente Regeln für die Seminarzulassung geschaffen werden.

Kein Verfallen von Jura-Hausarbeiten
Der RCDS Potsdam wird sich in Zusammenarbeit mit dem FSR Jura dafür stark machen, dass eine Lösung gefunden wird, dass eine HA nicht verfallen kann.

Umstrukturierung der Rangfolge von Leistungspunkten
In der Regel werden Noten, die in den Schlüsselqualifikationen erworben werden, nach der chronologischen Reihenfolge bis zu den nötigen 30 Leistungspunkten verrechnet. Es wird den Studierenden jedoch nicht die Möglichkeit der Verbesserung gegeben, wenn sie mehr Kurse als benötigt besuchen. Das heißt alle Schlüssel-qualifikationen, die über die geforderten 30 Leistungspunkte hinaus gehen, sind ein Mehraufwand, der nicht gewürdigt wird. Wir fordern daher, dass die Rangfolge der zu berücksichtigenden Noten nicht nach ihren zeitlichen Erwerb, sondern nach den besten Leistungen erfolgen muss.

Gegen Rechts- und Linksextremismus an der Uni
Wir stehen für eine tolerante Uni, an der jeder frei denken darf. Aber kein Mitmensch ist uns egal und darum machen wir klar, dass für rechts- und linksextremes Gedankengut an der Uni Potsdam kein Platz ist.

Kein „Vorbeiregieren“
Die Informationspolitik der Universität mitsamt ihrer Gremien erfolgt nur unzureichend. So ist es nur ein dünnes Band, das die Hochschulpolitik mit dem einzelnen Studierenden verbindet. Um mehr Transparenz auf der hochschul-politischen Ebene zu erlangen, müssen den Studierenden Diskussionen und Entscheidungen in den Ausschüssen nahe gebracht werden.

Ausbau von Fremdsprachenkursen
Es gibt heute kaum noch einen Beruf, in dem keine Fremdsprachenkenntnisse erforderlich sind. Sie werden sogar von vornherein vorausgesetzt. Daher ist es unbedingt notwendig, dass die Fremdsprachenkurse an der Universität Potsdam ausgebaut werden.

Ausbau der Praktikumsbörse
Gute theoretische Kenntnisse sind eine gute Basis, um später auf dem Arbeitsmarkt Erfolg zu haben. Aber gerade ein unmittelbarer Praxisbezug und die damit verbundenen Erfahrungen gehören ebenfalls werden von vielen Arbeitgebern inzwischen vorausgesetzt. Deshalb fordern wir den weiteren Ausbau der Praktikumsbörse.

Erweiterung der Partnerschaften mit anderen Hochschulen
Im Zeitalter der Globalisierung sind Auslandserfahrungen wichtige Qualifikationen für einen erfolgreichen Berufseinstieg. Daher fordern wir eine Erweiterung der Partnerschaften mit anderen Hochschulen.

Gewährleistung ausreichender Kapazitäten für den Hochschulsport
Nach der Schließung der Turnhalle Babelsberg im vergangenen Sommer mussten die Angebote für den Hochschulsport merklich zurückgefahren werden. Ein zunächst geplanter Neubau (Standort „Sandscholle“) ist nicht zustande gekommen. Daher werden wir uns dafür stark machen, dass wieder ausreichende Kapazitäten gewährleistet werden.

Ausbau der Kapazitäten des ÖPNV
Insbesondere zu den Stoßzeiten zwischen zwei Vorlesungen sind die öffentlichen Verkehrsmittel, die zwischen den Uni-Standorten verkehren, mitunter sehr voll. Darunter fallen vor allem die Buslinien, die vom Hauptbahnhof zum Neuen Palais und vom Neuen Palais nach Golm fahren. Vor dem Hintergrund der Angleichung der Vorlesungszeiten an allen drei Uni-Standorten dürfte sich das Problem trotz verändertem Buskonzept eher verschärft haben. Die Studierenden müssen früher aus ihren Vorlesungen, um rechtzeitig ihren Bus oder ihre Bahn zu bekommen, da sie sonst zu ihrer nächsten Vorlesung zu spät kommen würden. Wir fordern demnach, dass zumindest über einen gezielten Einsatz von „Verstärkerbussen“ zu den Stoßzeiten nachgedacht wird und zweitens das die Vorlesungszeiten sowie die entsprechenden Abfahrtzeiten aneinander angepasst werden.

Mehr Sitz- und Treffmöglichkeiten auf dem Campus
Wer den Großteil seiner Zeit an der Uni verbringt, muss auch die Gelegenheit haben, gemeinsam mit Kommilitonen zu lernen, sich mit Freunden zu treffen oder einfach mal eine Pause zu machen. Die Möglichkeiten dazu sind momentan noch beschränkt. Darum fordern wir, mehr einladende Sitzgelegenheiten auf dem Campus zu schaffen und die Raumsituation für Gruppenarbeiten zu verbessern.

Ausweitung Parkplatzkapazitäten für Studenten
a) Öffnung der Parkplätze für Studenten am Neuen Palais
b) Komplette Öffnung der Parkplätze am Standort Griebnitzsee für Studenten

Ausweitung der WLAN-Netze an allen Uni-Standorten
Während die Netzabdeckung am Campus Griebnitzsee nahezu perfekt ist, ist an den Standorten Neues Palais und Golm eine Verbesserung der Netzabdeckung dringend geboten. In diesem Zusammenhang fordert der RCDS Potsdam auch die Verbesserung der Stabilität der Internet-Zugänge in allen Wohnheimen.

Keine GEZ-Gebühren für Studenten
Wir als RCDS-Potsdam unterstützen die Forderung des RCDS-Bundesverbands, die GEZ-Gebühren für Studenten abzuschaffen oder zumindest einen verminderten Satz für Studierende und Auszubildende einzuführen.