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PROJEKT ZUKUNFT: UNSER PROGRAMM! |
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Projekt Zukunft: Unser Programm!
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Wahlprogramm des RING CHRISTLICH-DEMOKRATISCHER STUDENTEN (RCDS)
Autonomie, Lehre und Mitbestimmung zur Sicherstellung einer zukunftsorientierten Universität Realpolitik kann nicht immer Idealpolitik sein, und so können wir uns nicht der Vorstellung hingeben, dass ohne Umstrukturierungen und Finanzierungsreformen im Bereich der Hochschulpolitik an der Universität Potsdam die Konkurrenzfähigkeit der Hochschule auf Dauer gewährleistet werden kann. Der RCDS wird sich dafür stark machen, dass die Universität Potsdam selbst im Zuge der Elitediskussion eine zukunfts- und konkurrenzfähige Hochschule bleiben wird.
Stärkung der studentischen Mitbestimmung Im Zuge der zukünftigen Reformen in der Hochschullandschaft bedarf es, dass die Studierenden an den geplanten Änderungen teilhaben und mitsprechen können. So sind wir es doch, die die größte Interessengruppe bildet. Die Mitbestimmung muss in den Gremien gestärkt werden. Die Studierenden müssen allerdings ihre Mitbestimmung ernst nehmen und nicht produktives Arbeiten an Reformen verweigern, wie es in den letzten Jahren schon so oft geschehen ist. Wir verlieren dadurch an Glaubwürdigkeit und verlieren mehr und mehr unsere Chance Dinge zu beeinflussen.
Ausweitung, Verbesserung und Vereinfachung der Evaluierung von Lehrveranstaltungen Lehrevaluierungen müssen Pflicht für alle Professoren werden und für diese auch Konsequenzen haben. Das neu eingerichtete Lehrevaluationssystem, PEP, ist ein richtiger erster Schritt. Allerdings muss dessen Bekanntheit unter den Studenten gefördert und die Handhabung deutlich vereinfacht werden, damit die Lehrveranstaltungen auch tatsächlich von der Evaluation profitieren.
Keine Überbelegung der Studiengänge Das derzeitige Verhältnis von Studenten und Dozenten ist dem effektiven Studieren abträglich. Der RCDS Potsdam fordert daher, dass eine Überbelegung der Studiengänge wie im WS 2008/2009 zu beobachten in Zukunft ausgeschlossen wird.
Erhaltung von Fächervielfalt und Hochschulsport Wie alle Hochschulgruppen haben wir die Schließung des Lehramtsfach Kunst kritisiert. Für Potsdam als großer Standort für Lehrerausbildung ist es sehr bedauerlich, dass das Fach Kunst nicht mehr angeboten wird. Die Lehramtsausbildung in Brandenburg wird dadurch einen erheblichen Standortnachteil zu anderen Bundesländern erfahren. Nach Meinung des RCDS sollte es eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, dass wenigsten an einem Standort in jedem Bundesland Lehramtsstudierende im Bereich Kunst - als ein fester Bestandteil der Schulfächer - ausgebildet werden können. Die Möglichkeiten für den Hochschulsport an der Uni Potsdam werden immer mehr eingeschrenkt. Ab August 2009 wird die Sporthalle im Park Babelsberg ersatzlos geschlossen. Wir fordern, trotz Baufälligkeit der Halle in manchen Bereichen, diese als Übergangslösung offen zuhalten, bis ein adäquater Ersatz gefunden worden ist. Die Schlösserstiftung muss von ihrem hohen Ross herunterkommen und sich auch den Belangen der Studierenden stellen.
Einschreibeverfahren Der RCDS Potsdam ist für die Ausweitung des elektronischen Einschreibeverfahrens, wie das PULS an der Universität Potsdam. Dadurch wird das Einschreiben in vielen Bereichen vereinfacht und effektiver gemacht. Es muss allerdings beachtet werden, dass es mit uns kein reines Windhundverfahren geben wird. Vielmehr muss die Dringlichkeit (z.B. für den Uni Abschluss) für die Vergabe von Seminarplätzen oberste Priorität haben.
Arbeitsräume in der Bibliothek Der RCDS Potsdam setzt für die Einrichtung von Arbeitsräumen in den Uni-Bibliotheken, in denen Lern- und Referatsgruppen ungestört arbeiten können. Private Lerngruppen sind elementare Bestandteile des Studiums. Bei diesen Lerngruppen werden Seminararbeiten und Projektarbeiten erarbeitet und sie bieten ebenfalls eine gute Möglichkeit sich auf die Klausuren perfekt vorzubereiten. An der Universität Potsdam ist allerdings kaum Platz für diese Lerngruppen. Nicht belegte Seminarräume oder ein ruhiges Plätzchen in der Mensa sind kaum zu ergattern. Hier besteht ein Bedarf, der gedeckt werden muss, damit sich die Lehre und der Austausch zwischen den Studierenden verbessert. Aber auch weitere Bestuhlung, wie vom AStA 2006/07 eingeführt, soll weiter geführt werden. Ein Raum der Stille zur Religionsausübung und zur Ruhe wird ebenfalls von uns gefordert.
Mehr Steckdosen in der Bibliothek Das Arbeiten und Lernen in der Bibliothek erfordert den Einsatz von internetfähigen Computern. Da diese in der Bibliothek nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen, müssen viele Studenten ihre eigenen Notebooks in die Bibliothek mitbringen. Aufgrund der geringen Anzahl an Steckdosen stehen de facto allerdings nur sehr wenige echte Arbeitsplätze zur Verfügung.
Ausweitung der WLAN-Netze an allen Uni-Standorten und Einrichtung stabiler Internetzugänge in den Wohnheimen Für ein schnelles und effizentes Arbeiten ist der optimale Einsatz sämtlicher Medien unbdingbar. In den Wohnheimen gibt es erheblichen Nachholbedarf.
Verantwortungsvoller Umgang mit studentischen Geldern Eine politisch einseitige finanzielle Unterstützung darf es nicht weiter geben. Der RCDS kritisiert sowohl die Vergabe von quasi zinslosen Darlehen ohne klaren studentischen Bezug als auch die mangelnde Gewissenhaftigkeit im Umgang mit studentischen Geldern im Allgemeinen. Oberste Priorität bei der Vergabe von studentischen Geldern muss der erkennbar studentische Bezug zum Projekt sein. An der Uni Potsdam existiert ein breites Spektrum an studentischen Gruppen und Vereinigungen, die allesamt ein Anrecht auf finanzielle Unterstützung haben.
Ausstieg aus dem FZS Verantwortungsvoller Umgang mit studentischen Geldern heißt auch, dass ein effizienter und den Bedürfnissen der Studierenden angepasster Einsatz dieser Gelder geboten ist. Vor diesem Hintergrund erscheint es fragwürdig, weiterhin Mitglied im Freien Zusammenschluss der StudentenInnenschaften zu sein und diesen mit ca. 8000 € pro Semester zu finanzieren. Der Nutzen, den die Studierenden aus dieser Organisation schöpfen, ist derart geringfügig, dass es im Umgang mit den knapp bemessenen Mitteln verantwortungslos ist, sich weiterhin am fzs zu beteiligen.
Weitere Erhöhung des Sozialfonds und Reduzierung der Studierendenschaftsbeiträge Durch den Ausstieg aus dem fzs und dem dadurch eingesparten Geld sowie vor dem Hintergrund, dass in den letzen Semestern die Rückstellungen erheblich angewachsen sind, gilt es in der nächsten Legislatur den Etat des Sozialfonds, der sozial schwächeren Studierenden ermöglicht, das Semesterticket zu bezahlen, zu erhöhen. Durch eine effizientere Verteilung der Gelder aus dem Fördertopf Studierendenprojekte ist ebenfalls eine Senkung der Studierendenschaftsbeiträge möglich.
Kopplung der Bahnfahrzeiten an die Vorlesungszeiten Die bisherigen Abfahrtszeiten der Regionalbahn 21 von Griebnitzsee in Richtung Golm bis Wustermark richten sich nicht nach dem Ende der Vorlesungen und Seminare, sodass viele Studenten gezwungen sind, ihre Veranstaltungen regelmäßig vorzeitig zu verlassen. Der RCDS Potsdam fordert daher eine Ausrichtung der Abfahrtszeiten an den Vorlesungszeiten.
Kindergarten Immer mehr Akademiker bekommen keine Kinder mehr. Dabei sind sie unsere Zukunft. Ein Kind neben dem Studium ist meist kaum möglich. Aus diesem Grund unterstützen wir das Projekt eines Kindergartes um die Familie zu stärken und gleichzeitig die Zukunft und die Bildung der Eltern zu sichern. Nicht nur am Campus Neues Palais sondern auch an den Standorten Golm und Griebnitzsee sind Kindergärten notwendig. Die Eltern-Kind-Räume aun diesen beiden Standorten müssen ausgebaut werden.
Ausweitung der Parkplatzkapazitäten für Studenten Öffnung der Parkplätze für Studenten am Neuen Palais Komplette Öffnung der Parkplätze am Standort Griebnitzsee für Studenten
Attraktivitätssteigerung in Studentendorf und Wohnheimen Studieren heißt nicht immer nur studieren. In einem gesunden Körper steckt auch ein gesunder Geist. Darum fordert der RCDS an den Wohnheimstandorten, Spielfelder für Basketball, Fußball und Volleyball zu errichten. Dieses muss zum einen mit der Stadt und zum anderen mit dem Studentenwerk verhandelt werden. Des Weiteren würde ein Kiosk im Studentendorf Griebnitzsee und auf dem Campus Golm zur Verbesserung der Infrastruktur beitragen.
Studentischer Wohnraum Bezahlbare Studentenwohnungen in Potsdam sind rar und teilweise auch sanierungsbedürftig. Der RCDS Potsdam begrüßt daher die Entscheidung des Studentenwerks mit Mittel aus dem Konjunkturpaket Wohnheime zu sanieren. Der Forderung der Schlösserstiftung, im Wohnheim Kaiser-Friedrich-Str. die Wohnblocks wegen der Sichtachse zum Neuen Palais zurückzubauen, widersprechen wir vehement. Nicht weniger, sondern mehr Wohnungen ist das Ziel. Studierende, die zu Beginn ihres Studiums in Potsdam in Turnhallen oder ähnlichen Provisorien wohnen müssen ist ein schlechtes Ansehen für Potsdam. Wie schon bei der Sporthallenproblematik im Park Babelsberg muss auch hier die Schlösserstiftung sich mehr an ihren "Kunden" orientieren.
Namensgebung Der RCDS Potsdam steht dafür, dass ein prägnanter Name die Bekanntheit der Universität und die Identifikation der Studenten mit ihrer Uni steigern würde. Aufgrund der damit verbundenen hohen Kosten erscheint eine baldige Namensgebung vor dem Hintergrund der schlechten Finanzlage allerdings vorerst nicht erstrebenswert.
Kein „Vorbeiregieren“ Die Informationspolitik der Universität mitsamt ihrer Gremien erfolgt nur unzureichend. So ist es nur ein dünnes Band, das die Hochschulpolitik mit dem einzelnen Studierenden verbindet. Um mehr Transparenz auf der hochschulpolitischen Ebene zu erlangen, müssen den Studierenden Diskussionen und Entscheidungen in den Ausschüssen nahe gebracht werden. Das wird vor allem darüber zu erreichen sein, dass universitäre Zeitungen gezielte Subventionierungen erfahren, denn nur so wird der Hochschule ein journalistisch-kritisches Spektrum verliehen, das dazu gereicht, dem Studenten deutlicher und öffentlicher Maßnahmen zu Bewusstsein zu führen, die ihn auch unmittelbar tangieren.
Studierendenparlament vs. Versammlung der Fachschaften Der RCDS setzt sich klar für die Stärkung der Fachschaften und somit der Versammlung der Fachschaften ein. Die Fachschaften sind der Rückhalt der Studierenden. Sie wissen, wo Geld und Unterstützung gebraucht werden. Warum wir trotzdem für die StuPa Wahlen antreten? Da nur im StuPa die Satzung der Studierenden geändert werden kann, welches ebenfalls die Verteilung der Aufgaben regelt.
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