Wie die BaföG-Leistung verbessert werden kann

Beitrag von: Benjamin Agha

Im Ergebnispapier der Sondierungsrunde war von der Verbesserung der BaföG-Leistungen die Rede. Wie genau wurde nicht genannt. Folgende Idee ist neben der einfachen Erhöhung des BaföG-Höchstsatzes doch hierfür ziemlich sinnvoll:

 

Der monatliche Freibetrag nach §23 Abs. 1 Nr. 1 BaföG müsste von 290,-EUR auf 450,-EUR erhöht werden.

Damit kann der Student bei einem Monatslohn von bis zu 650,-EUR verrechnungsfrei dazu verdienen. Der Freibetrag wäre auf die jetzigen Umstände der Studentenjobs angepasst.

 

Begründung:

Schnell kommt man bei einem Studentenjob mit regulären 10 bis 12 Wochenstunden über die monatliche 450,-EUR-Grenze.

2 Beispiele machen es deutlich:

– Wer für 12 Wochenstunden arbeitet, der erreicht die 450,-€ schon bei einem Stundenlohn i.H.v. 9,38 EUR. Die meisten Studentenjobs werden aber schon ab 10,-EUR die Stunde angeboten, bei einigen Einrichtungen kann es schon über 13,-€ betragen (z.B. der Studentenjob im Bundestag).

– Bei 10 Wochenstunden für 11,-EUR/h beträgt sie zwar 440,-€, diese wird aber durch nur eine weitere Arbeitsstunde, durch Trinkgeld, oder durch Teilname an einem Experiment mit Entgelt schnell erreicht.

 

Besonders erleiden diejenigen einen Nachteil, die 18 oder 20 Wochenstunden arbeiten oder arbeiten müssen. Diese müssten dann 270,-€ bis über 500,-€ mit dem BaföG verrechnen lassen.

Es ist den Umständen nach sogar erforderlich, dass der Freibetrag erhöht werden muss. Im Laufe der Jahre müsste dieser dann gegebenenfalls angepasst werden.

 

Für die Studierenden kann auch nicht zu wenig Geld ausgegeben werden. Bei einem Durchschnittsgehalt der Deutschen i.H.v. 51.000,-€ im Jahr kommen 1 Jahr BaföG-Geldleistungen durch die Einkommenssteuer allein nach nur rund 4 Monaten zurück.

 

 

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